Auch wenn dies nur ein kleiner Ausschnitt aus einem zweistündigen Meeting ist, konnte Granola aus dem Kontext und dem Transkript äußerst präzise Meeting-Notizen erstellen. Genau darin zeigt sich die Stärke von Granola.

Im Anschluss gezielt nachfragen
Zu einer solchen Notiz können Sie anschließend per KI-Chat Fragen stellen, zum Beispiel:
- „Wann findet das nächste Meeting statt?“
- „Welche Aufgaben müssen wir bis zum nächsten Termin erledigen?“
- „Welche Bedenken hatte der Kunde?“
Die KI liefert darauf passende, konkrete Antworten. Bei einem 30-minütigen Gespräch erinnert man sich vielleicht noch an die meisten Punkte. Bei einem zweistündigen Meeting gehen jedoch schnell einzelne Aufgaben, Entscheidungen oder Rückfragen verloren. Granola strukturiert diese Informationen automatisch und macht sie später wieder auffindbar.
Sie können Granola auch übergreifend über alle gespeicherten Notizen hinweg fragen, etwa: „Nenne mir die Aufgaben, die ich als Nächstes erledigen muss.“ Die KI durchsucht dann Ihre Meeting-Protokolle und fasst die offenen Punkte zusammen. Besonders für Menschen mit vielen täglichen Besprechungen ist das eine sehr hilfreiche Funktion.
Android-App veröffentlicht
Granola hat am 1. Juli 2026 offiziell eine Android-App veröffentlicht. Damit können auch Android-Nutzer persönliche Gespräche und Besprechungen direkt mit ihrem Smartphone dokumentieren — ohne einen Laptop mitnehmen zu müssen.
Die Nutzung ist unkompliziert: Starten Sie in der App eine neue Notiz. Danach können Sie bei Bedarf kurze eigene Stichpunkte ergänzen oder das Smartphone sperren, auf den Tisch legen und sich ganz auf das Gespräch konzentrieren.
Das eignet sich besonders für Situationen, in denen ein Laptop unpraktisch wäre, zum Beispiel:
- Einzelgespräche beim Spazierengehen
- Besprechungen im Café
- Meetings mit Whiteboard
- Persönliche Kundentermine
Die Notizen der Desktop- und Mobilversion werden automatisch synchronisiert. So können Sie ein am Computer erstelltes Meeting-Protokoll unterwegs auf dem Smartphone nachlesen oder eine auf Android aufgezeichnete Unterhaltung später am Rechner weiterbearbeiten. Dadurch lässt sich Granola in deutlich mehr Alltagssituationen einsetzen.
Für wen eignet sich Granola?
Granola ist besonders passend für folgende Nutzergruppen:
- Menschen, die viele Vertriebs-, Kunden- oder Projektgespräche führen und sich auf das Gespräch konzentrieren möchten, ohne auf Notizen verzichten zu müssen.
- Personen, die während Meetings bereits eigene Stichpunkte machen und diese anschließend von einer KI strukturieren und ausarbeiten lassen möchten.
- Teams oder Einzelpersonen, die Granola mit KI-Agenten wie Claude verbinden und Folgeaufgaben automatisieren möchten — etwa Follow-up-E-Mails oder die Übertragung von To-dos in ein Aufgabenmanagement.
- Nutzer, die keine Meeting-Bots in ihre Videokonferenzen einladen möchten oder Rücksicht auf Gesprächspartner nehmen wollen, die Bots ablehnen.
In einigen Fällen könnte jedoch ein anderes Tool besser geeignet sein:
- Wenn Sie die Videoaufzeichnung eines Meetings selbst speichern möchten.
- Wenn Sie Linux verwenden oder auf einem Firmenrechner keine Desktop-Anwendungen installieren dürfen.
- Wenn Sie ein kostenloses Tool mit unbegrenzter Nutzung suchen. Manche Alternativen bieten unbegrenzte Aufnahmen im kostenlosen Tarif, verzichten dafür aber auf bestimmte Funktionen.
Wenn Sie sich über den Empfehlungslink von hoda anmelden, erhalten Sie beim Upgrade vom kostenlosen auf einen kostenpflichtigen Tarif 100% Rabatt auf den ersten Monat. Sie können Granola zunächst kostenlos in japanischsprachigen Meetings testen und bei weiterem Bedarf später über diesen Link auf einen kostenpflichtigen Plan wechseln.
Unterstützung für die Apple Watch

Mit dem Update vom Juli 2026 unterstützt Granola jetzt auch die Apple Watch.
Sie können direkt über die Apple Watch mit einem einzigen Tippen eine neue Notiz starten. Dadurch lässt sich Granola auch nutzen, wenn Sie gerade weder Laptop noch Smartphone aktiv in der Hand haben.
Das ist zum Beispiel praktisch bei:
- Persönlichen Besprechungen
- Meetings im Café
- Einzelgesprächen beim Gehen
- Gesprächen beim Kunden vor Ort
Die auf der Apple Watch gestarteten Notizen werden automatisch mit Granola auf iPhone, Mac und Windows synchronisiert. Sie können die Inhalte später also bequem am Computer prüfen, ergänzen oder weiterverarbeiten.
Granola war bisher vor allem auf Online-Meetings ausgerichtet. Durch die Unterstützung der Apple Watch wird das Tool nun auch für persönliche Gespräche deutlich interessanter und alltagstauglicher.
Eine ausführliche Anleitung zur Nutzung von Granola auf der Apple Watch sowie Informationen zu den unterstützten Geräten finden Sie im folgenden Artikel:
→ Granola für Apple Watch: Funktionen und Nutzung im Detail
Preise und Tarife

Granola bietet neben dem kostenlosen Tarif Basic zwei kostenpflichtige Pläne: Business und Enterprise.
Bereits im kostenlosen Tarif stehen grundlegende Funktionen wie KI-Notizen, KI-Chat und Vorlagen zur Verfügung. Der Zugriff auf ältere Meeting-Aufzeichnungen und Notizen ist jedoch begrenzt.
Mit einem kostenpflichtigen Tarif erhalten Sie unbegrenzten Zugriff auf Ihre Meeting-Historie sowie Integrationen mit Diensten wie Notion, Slack und HubSpot. Außerdem stehen MCP-Integrationen und der Zugriff auf leistungsfähigere KI-Modelle zur Verfügung.
Eine ausführliche Übersicht über Preise und Funktionsunterschiede finden Sie demnächst in unserem separaten Granola-Preisguide.
Fazit
Granola ist eine KI-App für Meeting-Notizen, die speziell für Menschen mit vielen Kunden-, Vertriebs- und Projektgesprächen entwickelt wurde. Der zentrale Gedanke: Es wird kein Bot in das Meeting eingeladen.
Stattdessen kombiniert Granola Ihre eigenen Stichpunkte mit KI-gestützten Transkripten und erstellt daraus strukturierte, hilfreiche Zusammenfassungen. Besonders interessant sind außerdem die Möglichkeiten zur Weiterverarbeitung: Über MCP kann Granola mit KI-Agenten verbunden werden, um beispielsweise Aufgaben zu erkennen, Follow-up-Nachrichten vorzubereiten oder nächste Schritte zu organisieren.
Dennoch gibt es einige Punkte, die Sie vor dem Einsatz berücksichtigen sollten:
- Die Verantwortung, Gesprächspartner über eine Aufnahme zu informieren und gegebenenfalls ihre Zustimmung einzuholen, liegt beim Nutzer.
- Es gibt vereinzelte Berichte, dass Aufzeichnungen oder Notizen nicht vollständig bzw. nicht korrekt gespeichert wurden.
- Für rechtlich oder geschäftlich besonders wichtige Gespräche sollten Sie KI-generierte Zusammenfassungen daher immer kurz prüfen.
Wenn Sie Granola vor allem für japanischsprachige Meetings verwenden möchten, empfiehlt es sich, zunächst den kostenlosen Tarif mit realen Gesprächen auszuprobieren. So können Sie die Qualität der japanischen Transkription und die praktische Nutzbarkeit im eigenen Arbeitsalltag prüfen, bevor Sie sich für eine dauerhafte Einführung entscheiden.